Vision

Don’t think do do do dab do dab do dab, who you are you little devil sending all this pleasure, laughing and its gone, gone with wind, how it came with a sound beating on my ear, whispering, get me, touch me, I got something for you, love me, yes I do do do dodo dodab da dab dado dab dab da do and it is gone.

Wonach suchen wir in unserem Leben. Wofür stehen wir auf. Warum schreibe ich diese Worte hier nieder. Immer wieder. Ein Sprung. Nur ein Gedanke, und die Musik, läuft weiter. Sie hat es einfach. Sie kann das offenbaren, wo nach wir Sehnen, ein ganzes Leben, was uns zerstört, was uns aufrichtet, glücklich macht, antreibt, alles in zwei Minuten. Die Angst, die Sucht, das Aushalten, die Kraft, das Glück, die Liebe diesen Weg zu gehen, das Leben.

Was ist das?

Dieser Rausch. Dieses nicht aushalten können, dieses Suchten nach dem nächsten magischen Augenblick, diese Droge der Glückseeligkeit. Der Augenblick, der uns spüren lässt wir leben. Und es gibt viele Wege der Beschaffung. ICH LEBE. Dieser ewige Begleiter Sehnsucht, Rastlosigkeit, genannt. Dieses Begehren und Verlangen nach Liebe und die Verzweiflung darin, wenn wir unserer Beherrschung bewusst werden, Gewohnheit, diese Gewalttat, Leidenschaftslosigkeit, die Qual, der Schmerz. Diese Glückseeligkeit des Schmerzes, in diesem Moment, in dem alles vorbei sein könnte, da ist es wieder, das leben. Ich liebe dich. ICH LEBE. Dieser süße Geruch, er kostet Kraft. Aber was haben wir sonst zu tun.

Wie weit gehst du für dein Leben. Was willst du und was gibst du, der Zwiespalt. Zwischen Vernunft und Emotion, zwischen Wort und Tat. Ich suche die Wahrhaftigkeit, wie Viele, aber lebe ich sie, wie Viele nicht. Ist dass, Anmaßung, zu sagen wir leben nicht, weil wir unseren Gefühlen, Gedanken, Worten nicht gerecht werden, indem wir Dinge fühlen, denken und vielleicht aussprechen, sie aber nicht tun. Und da ist sie, wieder, die Musik, der Geruch und die Sehnsucht. Da ist dieser Körper. Diese Hingabe. Diese Schönheit. Kein Wort mehr. Dieses Gegenüber, von dem man in einem Moment der Unachtsamkeit, Müdigkeit, doch wirklich erwartet, dass es einem die Welt erklärt, abnimmt und einen trägt. Flucht. Einen Moment Ruhe. Die Last der Verantwortung abgeben, wie gemütlich und nicht verwerflich. Aber was ist, wenn aus dieser Stillen Sekunde der Ruhe, ein Ausruhen wird. Müßiggang, Lüge, der Tod. Gescheitert, an der Banalität der Wörter und ihrem Verhängnis tatenlos zu bleiben. Die Leeren Seiten. Wie Teilnahmslos kann ich meinen Tag verbringen, hier ein wenig, dort ein wenig, Tag vorbei. Gute Nacht. Dumpfe Befriedigung. Leere. Vielleicht noch eine Party, oder nur ein Drink, ein Fick, ein Film, ein Kind, Etwas, bitte, was mich spüren lässt ich lebe, doch.

Wozu sind wir fähig? Oder was bleibt uns am Ende?

Grenze. Eine einsame Grenzstation zwischen ausgedörrten Bergen, hier geht es nicht weiter. Niemandsland, in den Häusern, den Ruinen, klaffen riesige Löcher aus deren Schwärze mich die Angst packt. Obwohl der Krieg vorbei ist. Bitte umdrehen oder lass uns lieber umdrehen, zurück in die Vorgartenidylle.

Es ist das Älter werden und die Sorgen, all dieses unausgesprochene und ungetane, was uns schwer auf den Schultern liegt und uns am Ende zerdrückt.

Und dann, wo hat das Alles Angefangen. Das Aufgeben der Träume. Ich betrachte den Mund, der mir Gegenübersitzenden, schlaffes Fleisch, träge, hängend, Falten des Hochmuts versuchen dem irgendwie halt zu geben. Verbitterung. Das ist der Krieg meines Alltages, ein Luxus der Gesellschaft, in der ich lebe, haben wir uns gekauft. Mein Kampf gehört, dem glücklichen Leben in Freiheit, dass schreiben sie sich alle auf die Fahne, in jedem Land. Um mich herum veräußert sich der Krieg in den leblosen Gesichtern, dieser Trostlosigkeit, in dem Miteinander, dieses vorgemachte Leben, hohl. Bei uns leben wir ihn, den Krieg, im Inneren und im Miteinander und er ist genauso grausam. Die Bilder die Aufkommen und uns verfolgen in schlaflosen Nächten, töten, tun sie beide. Woanders sind es die ausgebombten Städte und Dörfer, Häuser, die sich Kilometerweit durch die Landschaft aufreihen, steinerne Zeugen unseres Menschlichseins, auch nur offensichtliche Zeichen, man kann nur schwerer darüber hinwegsehen. Aber auch mit den Ruinen kann man leben und die Absichten verlieren an ihrer Präsenz, mit der Zeit der Gewöhnung an die Umstände.

Wenn wir uns nicht zwingen, die Wahrheit zu sehen in unseren Handlungen und Worten, die Konflikte nicht austragen, dann rennen wir einfach davon in die Blindheit, immer weiter bis wir fühllos töten, in dem glauben eine Leidenschaft zu leben. Warum. Keine Antwort. Gut, so schlimm, ist es auch nicht, wir werden zu bewussten Menschen erzogen und Joga wird uns den Weltfrieden bringen in unsere Papierwelt.